Die Weiterbildung besteht aus vier Modulen und vermittelt Fachkräften fundierte Kompetenzen, um sport- und bewegungstherapeutische Interventionen bei psychischen, psychosomatischen und suchtbezogenen Erkrankungen professionell zu planen, anzuleiten, zu dokumentieren und zu evaluieren.
Im Fokus stehen unter anderem:
- affektive und schizophrene Störungen, Angststörungen und somatische Belastungsstörungen
- substanzbezogene Abhängigkeitserkrankungen, Verhaltenssüchte und neuronale Entwicklungsstörungen
- Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen und Traumafolgestörungen
Die Module umfassen jeweils 6 ECTS-Punkte mit einem Workload von 180 Stunden. Davon entfallen 156 Stunden auf das Fernstudium und 24 Stunden auf eine kompakte Lehrveranstaltung. Das Studienformat kombiniert mediengestütztes Fernstudium mit praxisorientierten Lehrveranstaltungen im Seminarstil.
Wissenschaftlich fundiert und praxisnah
Teilnehmende erwerben zentrale Kompetenzen zu biologisch-medizinischen Grundlagen, Pathophysiologie, psychischen und sozialen Einflussfaktoren sowie zur aktuellen Studienlage sport- und bewegungstherapeutischer Interventionen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung: Die Studierenden lernen, indikationsspezifische Bewegungsprogramme zu konzipieren, therapeutische Beziehungen professionell zu gestalten, Kontraindikationen zu berücksichtigen und qualitätssichernde Maßnahmen wie Dokumentation und Evaluation umzusetzen.
Zugang zur DVGS-Qualifikation möglich
Die Hochschulweiterbildungen im Bereich Sport- und Bewegungstherapie ermöglichen den Zugang zur Qualifikation „Sport- und Bewegungstherapeut/-in DVGS“, sofern die Zulassungsvoraussetzungen des DVGS erfüllt sind.
Weitere Informationen: dhfpg.de/therapie
Hochschulweiterbildungen der DHfPG


