Dank DHfPG-Studium Traumjob gefunden!

Nikolai Kühlwein hat an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) den Bachelor in Gesundheitsmanagement und den Master in Prävention und Gesundheitsmanagement absolviert. Heute arbeitet er für eine CBD-Marke u. a. in der Forschung. Wir haben ihn interviewt!

 

Was fasziniert dich an der Fitness- und Gesundheitsbranche und warum hast du dich für ein Studium entschieden?

"Ursprünglich habe ich als Maschinenbauer in der Fachrichtung Konstruktionstechnik gearbeitet. Ich denke, dass mich vor allem das Planen und Analysieren eines Trainings ähnlich wie das Planen einer Konstruktion so fasziniert. Im Gegensatz zur Konstruktionstechnik wird das Planen des Trainings mit einer besonderen Herausforderung begleitet: der Individualität des Menschen!
Im Verlauf des Studiums stellte ich fest, wie sehr mich das Lesen von Studien fasziniert, was dazu führte, dass ich in meiner Bachelor-Thesis selbst eine durchführte. Somit entwickelte sich auch der Wunsch, in einem Beruf tätig zu werden, der sich mit der Forschung befasst."

Nikolai Kühlwein hat sich nach einer Internetrecherche für die DHfPG entschieden, "da hattet ihr einfach die besten Bewertungen." Anfangs hat er den Bachelorstudiengang Fitnesstraining gewählt, wechselte jedoch zu Gesundheitsmanagement, "was übrigens sehr entspannt und einfach verlief", so der 36-Jährige. Neben seinem Studium hat er auch zahlreiche Lehrgänge an der BSA-Akademie abgeschlossen.

Konntest du Studieninhalte in deinen aktuellen Job einbringen?

"Meine Rolle hat vor allem in den Bereichen Produktentwicklung und Weiterbildungen/Produktschulungen gefunden. Mein umfassendes Wissen über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers sind mir gerade in der Forschung für neue Wirkstoffkombinationen natürlich ein Riesenvorteil.

Da ich mich hierbei ausschließlich auf wissenschaftliches Arbeiten stütze und zusätzlich das Studiendesign für eine Studie zu unseren eigenen Produkten entwickle, sind mir meine im Studium erlernten Fähigkeiten für wissenschaftliches Arbeiten ebenfalls sehr nützlich. In der Schulung von B2B Kundinnen und Kunden, zu welchen vor allem Physiotherapeuten gehören, kann ich durch mein im Studium erlerntes Wissen die Funktionalität unserer Produkte, also ihre Wirkung auf den Körper, viel fundierter und einfacher vermitteln – man spricht im Grunde „die gleiche Sprache“. Zur Vorbereitung solcher Weiterbildungen schaue ich auch gerne hin und wieder in meine alten Unterlagen", so Nikolai. 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

"'Typisch' gibt es bei mir in dem Sinne nicht, da meine Aufgabenfelder recht abwechslungsreich sind. Hier sind aber beispielhaft zwei häufige Tagesabläufe:
Entweder sind wir viel in der DACH-Region auf Sportmessen, Events und Kongressen unterwegs, wo wir unsere Produkte vorstellen, und ggf. Präsentationen halten. Meist motiviere ich die Besucher dazu, unsere Produkte mal zu testen und verkaufe ihnen im Optimalfall direkt vor Ort unsere Produkte. 

Ein weiterer Bereich meiner Arbeit besteht aus geschäftlichen Terminen mit neuen Partnern und Präsentationen/ Schulungen halten. An allen anderen Tagen arbeite ich vom PC aus. Meine Arbeitszeiten sind flexibel und ich kann größtenteils bequem von daheim arbeiten. Ich habe interne Meetings mit meinen Arbeitskollegen (z. B. zu Blogbeiträgen, die ich verfasst habe) und Telefonate mit den B2B-Kunden, welche ich betreue. Meine Aufgaben ergeben sich immer aus einem monatlichen Meeting. Dort werden alle Aufgaben festgelegt, die diesen Monat am wichtigsten sind. Diese werden an die zur Verfügung stehenden Arbeitsstunden diesen Monat angeglichen. Diese Aufgaben kann ich dann Stück für Stück abarbeiten. Das Arbeitssystem ist sehr motivierend und effizient."

Wie bist du zu deinem aktuellen Job aufmerksam geworden?

"Ich bin auf dem Aufstiegskongress auf meinen jetzigen Arbeitgeber gestoßen, da die Marke dort einen Stand hatte und mir wegen meiner Schulterdachverengung empfahl, ihr Sportgel mal auszuprobieren. Als ich wenig später den kompletten Bewegungsradius meines Armes nutzen konnte und meine Schulter verschiedenen Belastungsproben ausgesetzt habe, war ich sprachlos. Daraufhin wollte ich unbedingt verstehen, was auf biochemischer Ebene passiert ist, dass meine Schulter so schnell wieder beschwerdefrei war. Das Unternehmen suchte zu diesem Zeitpunkt zufällig jemanden mit sportwissenschaftlichem Hintergrund. Wir blieben in Kontakt, haben uns auch auf persönlicher Ebene sehr gut verstanden und ein paar Monate später fing ich meine Anstellung dort an."

Hast du einen Tipp für unsere Studierenden?

"Ja, es lohnt sich definitiv auf Kongresse und ähnliche Veranstaltungen zu gehen, denn Netzwerken ist das A und O. Meine Geschichte ist ein Paradebeispiel dafür, dass es nicht immer der klassische Bewerbungsprozess sein muss. Gerade die Traumberufe bekommt man eher im Netzwerk als auf der Jobbörse. Ich habe außerdem für mich festgestellt, dass vor allem die Werte und Visionen des Unternehmens, für das ich arbeite, im Optimalfall mit meinen übereinstimmen sollten. Seit meiner Arbeit für die CBD-Sportmarke in einem jungen, dynamischen Team merke ich, wie viel mehr ich meine Arbeit auch als sinnstiftend und erfüllend wahrnehme. Ich denke, dass das ein ganz wesentlicher Faktor für die eigene Zufriedenheit und Qualität der Arbeit ist, weshalb ich jedem und jeder Studierenden ans Herz lege, solche Faktoren bei der Berufswahl nicht außer Acht zu lassen.
Vielleicht noch als Anmerkung an alle, die noch nicht ihren Traumberuf haben: Nicht aufgeben! Die Sport- und Gesundheitsbranche ist eine Branche, in der Kommunikation und das Netzwerken maximal entscheidend sind. Ich kann gar nicht betonen, wie wichtig es ist, viele Menschen in diesem Bereich zu kennen! Daher sprecht mit euren Kommilitonen und vernetzt euch."

      

feels.like ist als Spin-Off eines Entwicklers für Medizinalcannabis entstanden und Deutschlands erste CBD-Sportmarke. Das Unternehmen bietet Athletinnen und Athleten hochwirksame und vertrauenswürdige CBD⁺ Wirkstoffkomplexe zur simplen und effektiven Optimierung physiologischer Regenerationsprozesse. Mithilfe der feels.like Produkte können Athleten nahtlos ihre Trainingsroutine fortsetzen, die Effektivität ihres Trainings maximieren und so kontinuierlich ihre Performance steigern.