Schulter- und Nackenschmerzen am Arbeitsplatz vorbeugen

Als Büromitarbeiter oder Handwerker, der oft im Sitzen arbeitet, kennt man sicherlich dieses Problem: Nacken und Schultern sind verspannt. Das kann irgendwann richtig unangenehm werden, vielleicht entstehen sogar Kopfschmerzen. Dadurch ist man nicht nur bei der Arbeit abgelenkt, auch abends zu Hause stören die Schmerzen oft noch.

 

Um diesen entgegenzutreten und bereits während der Arbeitszeit vorzubeugen, könnte die folgende Schultermobilisation am Arbeitsplatz weiterhelfen:

 

Hierzu setzt man sich auf die vordere Kante eines Stuhls. Der Rücken ist aufgerichtet. Die Arme hängen locker neben dem Körper. Der Kopf ist in Verlängerung der Wirbelsäule. Der Blick geht geradeaus.

Beide Schultern werden nach oben zu den Ohren gezogen, anschließend wieder nach unten. Dabei schieben sowohl die Hände als auch die Arme und Schultern nach unten Richtung Boden.

Beim Hochziehen der Schultern immer tief einatmen und beim Runterziehen tief ausatmen.

 

Diese Übung kann mehrmals am Tag durchgeführt werden. Empfehlenswert sind ca. 5-10 Wiederholungen. Dadurch können Nacken- und Schultermuskulatur mit wenig Aufwand sehr gut entspannt und Schmerzen vorgebeugt werden.

 

Über den Autor:

Der Diplom-Sportlehrer und Buchautor Ronny Moriabadi ist Dozent der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement sowie der BSA-Akademie (www.dhfpg-bsa.de).