Spezialisierung mit BSA-Lehrgängen

Tobias Strobel ist Sporttherapeut und fachlicher Leiter von drei Reha-Zentren. Um sein Wissen stetig zu erweitern, absolvierte er nebenberuflich Lehrgänge an der BSA-Akademie. Wir haben ihn interviewt!

 

"Es macht mir Spaß, mich zu bewegen und körperlich zu trainieren. Das Krafttraining mit all seinen Bestandteilen habe ich vor langer Zeit als meine Sportart entdeckt und lebe diese sehr stark aus. Natürlich interessiert es mich selbst, wie ich mein eigenes oder das Training meiner Mitglieder und Patienten verbessern kann! Das, was mich begeistert, ist, dass ich mich täglich mit meinem Sport auseinandersetzen und mit den unterschiedlichsten Menschen interagieren darf. Die Arbeit variiert von Tag zu Tag, eine Monotonie ist nahezu nicht möglich."

So kommt es, dass sich Tobias Strobel für ein Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) entschied und den Bachelor of Arts Fitnesstraining sowie Master of Arts Prävention und Gesundheitsmanagement absolvierte.

 

Tobias, du hast verschiedene BSA-Lehrgänge neben deinem Studium absolviert. Kannst du uns mehr darüber erzählen?

"Seit Beginn meines Bachelorstudiums bin ich im ambulanten orthopädischen und neurologischen Hess Reha-Zentrum tätig. Anfangs war ich im therapeutischen Bereich für die internen Studierenden der DHfPG zuständig. Ich habe diese eingearbeitet, geschult und über drei Jahre Studienzeit vollständig betreut. Mittlerweile bin ich auch für die fachliche Leitung und für den sporttherapeutischen Qualitätsstandard der Unternehmensgruppe zuständig. Zudem habe ich das Marketing des Gesundheitsstudios übernommen und wirke somit in vielen Projekten der gesamten Unternehmensgruppe mit. Da ich mit einem Team von 16 Therapeutinnen und Therapeuten zusammenarbeite und für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter zuständig bin, ist es mir enorm wichtig, mich selbst stetig fortzubilden und in allen Bereichen einen fundierten Wissensschatz vorweisen zu können.

Den Lehrgang zum Athletiktrainer im Leistungssport finanzierte ich mir selbst und absolvierte ihn primär aus Eigeninteresse, um meinen bestehenden Wissensschatz zu erweitern. In Kombination mit vorangegangenen Fortbildungen ist es mir möglich, Sportler und Nichtsportler bei dem Ziel der Leistungsverbesserung, der Schmerzreduktion, aber auch der Rehabilitation nach Verletzungen und geplanten Operationen zu jedem Zeitpunkt und ideal zu helfen.

Die Neurotrainer-B-Lizenz absolvierte ich, nachdem das Feuer im Rahmen des Praxisworkshops Neurotraining in mir entfacht wurde. Dieses zusätzliche Wissen ermöglicht mir viele weitere Assessment- und Therapiemöglichkeiten in allen Bereichen meiner täglichen Arbeit. Das Wissen aus der Fortbildung nutze ich in der Therapie unserer orthopädischen und neurologischen Patienten der ambulanten Rehabilitation, jedoch auch im Rahmen des Präventions- und Fitnesstrainings im Gesundheitsstudio."

 

Konntest du bereits erlernte Inhalte des Neurotrainer-Lehrgangs in deinen aktuellen Job einbringen? Was hat dir besonders gut gefallen?

"Besonders gefallen haben mir die praktischen Anwendungen im Rahmen des Lehrgangs. Diese Erfahrungen ermöglichen es einem, anschließend direkt in der Praxis fortzufahren. Zu Beginn habe ich meine Kolleginnen und Kollegen geschult und Abläufe zu den Übungen und theoretische Hintergründen vermittelt. Wenn man neues Wissen in der Praxis anwenden möchte, sollten meiner Meinung nach die betroffenen Kollegen über die theoretischen Hintergründe und Ziele der Übungen aufgeklärt sein. Auch in der Praxis konnte ich äußerst positives Feedback der Patienten sammeln. Für den Moment habe ich mich auf die Nutzung verschiedener Basisübungen beschränkt und erziele Erfolge in verschiedensten Alters- und Patientengruppen."

 

Welche Vorteile siehst du durch die nebenberufliche Weiterbildung an der BSA?

"Ein Studium kann immer nur die Basis eines großen Wissensschatzes liefern. Speziell in unserer Branche ist es möglich, sich in vielen Teilbereichen niederzulassen und zu spezialisieren. Für mich ist es unerlässlich, das Basiswissen des Studiums als Grundpfeiler zu nutzen und durch Weiterbildungen, Schulungen und eigenen Wissenserwerb in Form von Fachlektüren auszubauen."

 

Wie vereinbarst du nebenberufliche Qualifikation und Beruf?

"Die Weiterbildungen sind ein Zeitinvestment, das man bereit sein muss zu zahlen. In meinem Fall wurde ich meistens durch meinen Arbeitgeber insofern unterstützt, als mir meistens die Fortbildungskosten erstattet und die Fortbildungstage zur Verfügung gestellt wurden. Alle Bereiche, in denen ich mich fortgebildet habe, interessieren mich aus beruflicher und privater Perspektive sehr.
Ich habe einen hohen Wissensdrang und arbeite mich gerne sehr tief in die Materie ein, das hilft natürlich, sich parallel auf verschiedene Fortbildungen – auch während einer 40-Stunden-Woche vorzubereiten. Meine Weiterbildungen habe ich daher niemals als Hürde betrachtet."

 

Was hast du mit deinen Abschlüssen in der Zukunft geplant?

"Zum einen möchte ich meine private Trainings- und Ernährungsberatung von Hobby- und Leistungssportlern etwas ausbauen und zum anderen habe ich das große Ziel, zu promovieren und meine Doktorarbeit in der Sport- und Bewegungstherapie zu schreiben. Hier bin ich derzeit noch auf Themensuche, verschiedene Ansätze, die ich bereits hatte, musste ich aus unterschiedlichen Gründen wieder verwerfen. Natürlich habe ich das Graduiertenprogramm der DHfPG bereits im Blick und habe bereits die Unterstützung durch meinen Arbeitgeber zugesichert bekommen.
Langfristig fasziniert mich das Dozentendasein sehr, ich kann mir eine Zukunft als Dozent einer privaten Hochschule und Experte in verschiedenen Fachmedien sehr gut vorstellen und arbeite dahingehend täglich an den notwendigen Fachkompetenzen. Ich bin gespannt, was die Zukunft für mich offen hält."

 

Hast du vor, noch weitere Lehrgänge zu absolvieren?

"Definitiv. Ich konnte bereits ein paar Einblicke in die Sporternährung werfen und habe vor, diese in naher Zukunft zu absolvieren. Stillstand ist Rückschritt! Ich bin mir sicher, dass die DHfPG und die BSA-Akademie auch für die Zukunft interessante neue Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen werden."

 

Mehr zu seinem Studium an der DHfPG!