EMS-Training – neue Regeln ab 2021 nach der Strahlenschutzverordnung

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat neue Anforderungen zum EMS-Training veröffentlicht, die in der Strahlenschutzverordnung geregelt werden. Hierzu gehört auch der Erwerb der „Fachkunde EMF“ (EMF = Elektromagnetische Felder). Die BSA-Akademie bietet einen Fernlehrgang mit 2 Präsenztagen sowie eine Fortbildung mit einem Präsenztag an, die beide diese Anforderungen erfüllen. 

Der Betreiber einer Anlage muss sicherstellen, dass die Person, die die Anlage anwendet, über die erforderliche Fachkunde verfügt, so sieht es Artikel 4 § 4 der Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV) vor, der ab 31. Dezember 2021 gelten soll.  

Ziel der nachzuweisenden Fachkunde soll es sein, die Sicherheit im Umgang mit nichtionisierender Strahlung am Menschen zu erhöhen. Dies betrifft auch Betreiber von EMS-Anlagen. 

Die Fachkunde EMF (EMF = Elektromagnetische Felder) kann durch die Teilnahme an einer geeigneten Schulung erworben und durch den erfolgreichen Abschluss einer Prüfung belegt werden. Um diese Fachkunde auf dem aktuellen Stand zu halten, ist mindestens alle fünf Jahre die Teilnahme an einer Fortbildung erforderlich. 

 

EMS-Trainer: Lehrgang und Fortbildung 

Um EMS-Trainerin oder -Trainer zu werden, steht Ihnen bei der BSA-Akademie Fernlehrgang mit zwei Tagen Präsenzphase zur Verfügung, in dem die gesetzlich geforderten Fachkundekompetenzen bereits enthalten sind. 

Wenn Sie als qualifizierte EMS-Trainerin bzw. EMS-Trainer diese Fachkunde nachträglich erwerben bzw. nach mindestens 5 Jahren – wie vorgeschrieben – aktualisieren möchten, können Sie  die eintägige Fortbildung nutzen.