Mentalcoaching für Spitzensport-Soldaten

Im Rahmen einer einwöchigen Coaching- und Trainingsbetreuung war Prof. Dr. Daniel Kaptain, Dozent an der Deutschen Hochschule/BSA-Akademie, zu Gast bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr Altenstadt „Fallschirmspringen“ im oberbayrischen Altenstadt.

Fallschirmsprung Bundeswehr-Soldaten

Hauptfeldwebel Wiesner, Lehner, Weber und Oberfeldwebel Kautzmann

Spitzensport-Soldaten erhalten Mentalcoaching

Prof. Dr. Daniel Kaptain mit Mentalcoaching für Spitzensport-Soldaten

Inhalt der Trainingswoche waren Zeitmanagement, Coaching und sportpsychologische Strategien, die die Sportsoldaten im Rahmen ihrer Saisonvorbereitung vermittelt bekamen. Denn in diesem Jahr stehen die Military World Games als das Highlight auf dem Wettkampfplan.

Daher war es dem Leiter der Sportfördergruppe besonders wichtig, dass die Soldatinnen und Soldaten das optimale Mindset, sowie eine ideale Strategie zur mentalen, aber auch physischen Vorbereitung vermittelt bekamen. Allseits bekannt ist die Tatsache, dass Psyche und Physis zusammengehören. Manche gehen sogar so weit und sagen „Kopf führt den Körper“, was vor allem im Hochleistungssport ein elementarer Faktor ist.

So hat Prof. Dr. Kaptain, dessen Schwerpunkt im Bereich des Athletiktrainings liegt, diese Trainingswoche aufgebaut und neben Strategien der Zeit- und Zielplanung auch mentale Techniken eingebunden. Neben diversen Testungen im Bereich Charakter, Denkstrukturen und Motivation, waren auch Inhalte, wie Stressprävention (physisch und psychisch), Wettkampfvorbereitung (Aktivierungsstrategien), sowie Regenerationsmanagement und Neurotypisierung Inhalt des Coachings.

„Den Sportler(n)/-innen und den Trainer(n)/-innen zu vermitteln, mit welchen individuellen Strategien jeder Sportler seine eigene Leistungsfähigkeit optimieren kann, und diese sich so optimal auf die kommenden Wettkämpfe vorbereiten können, war der rote Faden der fünf Trainingstage“, so Prof. Kaptain.

Das optimierte Zusammenarbeiten zwischen Trainer/-innen und Sportler(n)/-innen, aber auch die Beziehung der Sportler/-innen untereinander und zu deren Umfeld, stärkt direkt sowie indirekt die sportliche Leistung und den Teamspirit. Die Strategien wurden direkt mittels Aufgaben zur individuellen Umsetzung verdeutlicht und dienten zur Praxisüberprüfung. Direkte Effekte waren schnell ersichtlich, denn das Denken bestimmt das Handeln und die Teilnehmer/-innen reflektierten Stärken und Schwächen und entwickelten vor allem Handlungsansätze zur Umsetzung. „Alles in Allem haben die Teilnehmer/-innen sehr viel mitnehmen und vor allem bereits umsetzen können“, resümiert Prof. Kaptain.