„High Protein“ vs. „Low Protein“ Ernährung bei Figurathletinnen

In Verbindung mit Krafttraining wird Frauen/„Figurathletinnen“ eine proteinreiche Ernährung empfohlen. Allerdings ist die wissenschaftliche Datenlage bezüglich der Wirkung einer proteinreichen gegenüber einer proteinärmeren Ernährungsweise bei dieser Personengruppe bisher sehr gering. In der vorliegenden Studie (Campbell, Bill I.; Aguilar, Danielle; Conlin, Laurin; Vargas, Andres; Schoenfeld, Brad Jon; Corson, Amey et al. 2018) wurde der Einfluss einer proteinreichen (High-Protein, HP-Gruppe: 2,5g/kg Körpergewicht und Tag) und proteinärmeren (Low-Protein, LP-Gruppe: 0,9g/kg Körpergewicht und Tag) Ernährung auf die Körperzusammensetzung und Maximalkraft bei 17 Athletinnen vor und nach einem 8-wöchigen Krafttrainingsprogramm untersucht.

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Dabei konnte die HP-Gruppe signifikant mehr fettfreie Körpermasse aufbauen im Vergleich zur LP-Gruppe und signifikant die Körperfettmasse verringern, während diesbezüglich keine Veränderung in der LP-Gruppe festgestellt werden konnte. Beide Gruppen konnten signifikant die Maximalkraft steigern, während hierbei kein Unterschied zwischen den Gruppen beobachtet wurde. Dies ist die erste Studie, die zeigt, dass auch Figurathletinnen von einer höheren Proteinzufuhr im Rahmen der Optimierung der Körpermasse profitieren können.

Der Lehrgang „Berater/in für Sporternährung“ der BSA-Akademie bietet die Möglichkeit, sich aus wissenschaftlicher und anwendungsorientierter Sicht dem Thema Sporternährung in verschiedenen Sportarten wie Kraft-, Spiel- und Ausdauersport etc. zu widmen. Auch die aktuelle Studienlage zum Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln und Supplementen werden aufgegriffen und diskutiert.

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