Dozent der DHfPG/BSA-Akademie zum einmaligen „Marathon-Experiment“ befragt

Am Ende fehlten 25 Sekunden um unter die 2-Stunden-Marke zu kommen. Dennoch war das Marathon-Experiment von Nike auf der Formel 1-Strecke im italienischen Monza spektakulär. Olympiasieger Eliud Kipchoge verpasste nur knapp diese Fabelmarke. Unmittelbar vor dem Lauf wurde der Dozent der Deutschen Hochschule/BSA-Akademie, Prof. Dr. Daniel Kaptain, in einem Artikel der tz München zu dem Rekordversuch befragt.

Prof. Dr. Daniel Kaptain

Das Ziel, das sich Nike gesetzt hat sei realistisch, äußerte sich Prof. Daniel Kaptain, Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG/BSA-Akademie im Fachbereich Trainings- und Bewegungswissenschaft. Wichtig sei ein allumfassendes Training, wie zum Beispiel das Maximalkrafttraining. „Viele Ausdauersportler unterschätzen, wie sich Krafttraining auf die Zeiten auswirkt“, sagte Kaptain. Für ihn müsse nach 1:59:59 Stunden noch nicht Schluss sein. „Mit der Technisierung können wir uns wahrscheinlich anzeigen lassen, wie viel Sauerstoff-, Fett-, und Kohlehydratreserven man hat“, vermutet Kaptain.

Am Ende unterbot Olympiasieger Kipchoge seine eigene Bestmarke auf der Formel 1-Strecke in Monza um ganze 153 Sekunden. Dennoch haben 25 Sekunden gefehlt, um einen Meilenstein der Leichtathletik-Geschichte zu setzen. Beeindruckend waren seine Leistung sowie das ganze Experiment aber dennoch.


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