Bestimmt die „innere Uhr“ unser Ernährungsverhalten?

Die Bedeutung unserer „inneren Uhr“ gilt schon länger als entscheidender Einflussfaktor auf unser Ernährungsverhalten und unseren Stoffwechsel. Allerdings ist in diesem Kontext noch nicht hinreichend geklärt, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Verteilung der Energie- bzw. Mahlzeitenaufnahme über den Tag und der Entstehung von Übergewicht besteht.

Zum Berater für Gewichtsmanagement qualifizieren

Nach einer Übersichtsarbeit von Dr. Gerda Pot scheint an der Weisheit „Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann zu essen“ etwas dran zu sein. Neben der aufgenommenen Gesamtenergiemenge ist demnach auch der Zeitpunkt der Mahlzeitenaufnahme ein entscheidender Einflussfaktor auf das Körpergewicht. Stoffwechselprozesse wie z.B. Appetit und Verdauung unterliegen starken interindividuellen Unterschieden und unterliegen der individuellen „inneren“ Uhr. Um allgemeine Empfehlungen zur Mahlzeitenverteilung aussprechen zu können, ist die Datenlage zwar noch unzureichend, doch es scheint sich günstig auf das Körpergewicht und den Stoffwechsel auszuwirken, die größten Mahlzeiten nicht am Abend zu verzehren.

Mit der BSA-Akademie im Fachbereich Ernährung qualifizieren                                                                               Der Lehrgang „Berater/in für Gewichtsmanagement“ der BSA-Akademie bietet die Möglichkeit, sich aus wissenschaftlicher und anwendungsorientierter Sicht dem Thema Körpergewichtsregulation über verschiedene Reduktionsdiäten, multimodalen Ansätzen zu widmen. Auch Mangel-, Fehl- und Unterernährung sowie rechtliche Aspekte werden in diesem Zusammenhang aufgegriffen.