Frisches durch Einfrieren haltbar machen

Für vier statt für zwei Personen gekocht oder hungrig einkaufen gegangen? Hier sind einige Tipps, wie man frische Lebensmittel richtig einfriert und damit sogar deren Garzeit verkürzen kann.

 

Durch das Einfrieren kann Sommergemüse und Obst auch im Winter genossen werden. Und wer gerade mal keine Lust zum Kochen hat, kann einfach die zuvor eingefrorenen Meal Prepping Gerichte auftauen. Um die Qualität von selbst eingefrorenen Lebensmitteln zu erhalten, sollten diese jedoch richtig vorbereitet werden.

Die richtige Vorbereitung

Obst und Gemüse sollte vor dem Einfrieren gewaschen und portioniert werden. Gemüse sollte zudem vorher blanchiert werden – Mikroorganismen werden dadurch abgetötet und die Farbe der Lebensmittel sowie Vitamin C bleiben besser erhalten. Fleisch und Fisch sollten vorportioniert werden.

Die richtige Verpackung:

Um Qualitätsverluste wie zum Beispiel Gefrierbrand oder Geruchs- und Geschmacksveränderungen zu verhindern, sollte die richtige Verpackung gewählt werden. Beutel oder Dosen eignen sich für flüssige und halbfeste Produkte. Kunststoff oder hitze- und kältebeständiges Glas lassen sich gut reinigen und sind so mehrfach verwendbar.

Da sich Flüssigkeiten beim Gefrieren ausdehnen, sollten Behälter nur bis maximal zwei Zentimeter unter den Rand befüllt werden. Umgekehrt bei festen Lebensmitteln: Je voller die Behälter sind, desto weniger trocknet der Inhalt aus. Um den Überblick über Inhalt, Menge und Einlagerungsdatum zu behalten, sollte das Gefriergut dann mit einem wasserfesten Stift beschriftet werden.

Die richtige Lagerdauer:

Für Fleisch beträgt die maximale Lagerdauer durchschnittlich drei bis zwölf Monate, für Gemüse sechs bis zwölf Monate, für Obst acht bis zwölf Monate und für fertige Speisen bis zu drei Monate.

Tipp: Eine Bestandsliste hilft, den Überblick über die eingefrorenen Lebensmittel zu behalten.

Wasserreiche Lebensmittel wie Blattsalate, Gurken, Tomaten oder Wassermelonen eignen sich nicht zum Einfrieren. Sie werden beim Auftauen matschig und verlieren ihre typische Konsistenz. Milchprodukte flocken aus und sollten eher frisch verzehrt werden.

Das richtige Auftauen:

Aufgetaute Lebensmittel sollten rasch weiterverarbeitet werden, da sich die Mikroorganismen mit steigenden Temperaturen wieder vermehren können. Das gefrorene Gemüse kann später direkt im Topf oder in der Mikrowelle weiterverarbeitet werden – ohne es vorher aufzutauen. Zudem ist die Garzeit nun um ein Drittel kürzer. Obst kann bei Raumtemperatur oder in der Mikrowelle aufgetaut oder gefroren als Smoothie zubereitet werden.

Fleisch sollte entweder im Kühlschrank, abgedeckt auf einem Siebeinsatz, oder in der Mikrowelle aufgetaut werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keine anderen Lebensmittel damit in Berührung kommen. Die Auftauflüssigkeit sollte direkt nach dem Auftauen weggeschüttet werden. Auch Fisch sollte abgedeckt im Kühlschrank aufgetaut werden, bevor dieser gegart wird. Meeresfrüchte hingegen können unaufgetaut gegart werden.

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Mehr Infos zum Haltbarmachen von Lebensmitteln:

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