„Qualifizierte Mitarbeiter sind unser Alleinstellungsmerkmal“

Die Unternehmensgruppe MAPET setzt bei ihrer Personalentwicklung auf Studierende der DHfPG und Absolventen von BSA-Lehrgängen…

Bereits seit vielen Jahren ist MAPET in der Fitness- und Gesundheitsbranche erfolgreich. Während das Unternehmen in der Anfangszeit durch seinen modernen Gerätepark und das Aufgreifen neuer Trends stabil am Markt bleiben konnte, ist in der heutigen Zeit der Faktor Mitarbeiter stark in den Vordergrund gerückt. Deshalb bildet MAPET bereits seit Gründung Mitarbeiter mit für das Unternehmen passenden, staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgängen der BSA-Akademie weiter und hat seit Bestehen der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG auch durchgehend Studenten beschäftigt. Dieses qualifizierten Mitarbeiter sind es, die MAPET von Mitbewerbern abgrenzt und in welche auch in Zukunft weiter investiert werden soll.

MAPET, genannt nach den beiden Gründern Ulrich Maser und Jörg Pettenkofer, ist seit den 90er Jahren erfolgreich als Qualitätsunternehmen im Fitness- und Gesundheitsmarkt aktiv. Pettenkofer erinnert sich an die Anfänge in Rottenburg: „Es fing alles damit an, dass ich selbst als Leichtathlet u. a. im Speerwurf aktiv war, mich ständig überlastete und bereits als Jugendlicher erhebliche Rückenprobleme hatte. Dann entschied ich, Krafttraining zu machen und meine körperliche Gesundheit hat sich stark verbessert.“ Pettenkofer stieg auch hobbymäßig ins Bodybuilding ein und interessierte sich bereits während einer Lehre zum Bankkaufmann dafür, ein eigenes Fitnessstudio zu eröffnen. „Ich habe bereits in den frühen 80er Jahren bei der BSA-Akademie als einer der ersten Teilnehmer die Fitnesstrainer-B-Lizenz gemacht und in einem Studio in meinem Ort nebenberuflich als Trainer gearbeitet.“ Dort traf er auch auf seinen Investor, mit dem er sein erstes Fitnessstudio eröffnete. „Kurz darauf kam mein heutiger Geschäftspartner Ulrich Maser dazu und wir führten gemeinsam unser erstes Studio in Rottenburg.“

Neben dem Fitnessbereich, der direkt sehr gut anlief, wurde auch Squash angeboten, das zu dieser Zeit gerade auf seinem Höhepunkt war: „Wir haben viel in Squash investiert, konnten allerdings wegen dem Rückgang des Hypes nie wirklich gute Zahlen damit schreiben, sodass wir dieses Geschäftsfeld abgestoßen haben und uns explizit um den Ausbau unserer Expertise und unseres Studios kümmerten.“ Und das mit Erfolg: Schnell hat sich eine große Anzahl an Mitgliedern entwickelt, die es zu halten galt.

Zudem war Pettenkofer im Jahr 1993 Mitgründer der Firma „Centercom EDV Systeme GmbH“, die eine eigene Verwaltungssoftware für Fitness- und Freizeitanlagen entwickelt hat. Centercom war die erste Software, mit welcher Fitness- und Freizeitanlagen kontaktlos verwaltet werden konnten. Die Ansteuerung von Solarien, Umkleidespinten, Zutrittskontrollen etc. war geboren. Mapet setzte die Technik in ihrem Club in Tübingen ein, welcher komplett kontaktlos betrieben wurde. Auch heute ist Mapet noch im Chipkartengeschäft aktiv und beliefert nach wie vor Kunden aus den  Fitness-, Hotel- und Freizeitbranchen.

Neuerungen und Trends direkt umsetzen

„Um kompetente Partner unserer trainierenden Mitglieder zu sein, besuchten unsere Trainer regelmäßig Lehrgänge der BSA-Akademie und haben dort ihre Abschlüsse, unter anderem als „Ernährungstrainer-B-Lizenz“ oder „Trainer für Sportrehabilitation“ gemacht. Als mit dem „Fitnessfachwirt IHK“ der erste Berufsabschluss der Branche von der BSA-Akademie entwickelt wurde, sind wir direkt mit eingestiegen und haben unsere eigenen Fachwirte qualifiziert. Denn auch wir sind stetig an einer Professionalisierung interessiert.“

Am Standort in Rottenburg, der heute 2.400 Quadratmeter umfasst, (wovon 1.800 Quadratmeter fitnessspezifisch genutzt werden, die restlichen Flächen sind an Kooperationspartner wie z. B. Physiotherapie unterverpachtet), wurde früh auch in die richtige Ausstattung investiert. „Wir waren zum Beispiel einer der ersten Betriebe in Deutschland, die einen Miha-Zirkel installierten und auch sonst immer mit unseren Geräten auf dem neuesten Stand.“ Diese Expertise holen sich Pettenkofer und Maser seit Jahrzehnten auf den wichtigen Messen und Kongressen der Branche. „Wir haben uns als Ziel gesetzt, die Trends immer früh zu erkennen und besuchen deshalb schon seit jeher jährlich die IHRSA in Amerika und auch die FIBO, um uns mit den neuesten Fitness-Trends zu versorgen. Auch beim jährlichen Aufstiegskongress der DHfPG sind wir als Teilnehmer immer mit dabei, denn die stetige Weiterbildung des Personals ist heute wichtiger denn je“, erklärt Pettenkofer.

„Qualifizierte Mitarbeiter sind unser Alleinstellungsmerkmal“
In der heutigen Zeit können sich Fitnessbetriebe laut Pettenkofer kaum mehr durch bestimmte Geräte und Hardware abgrenzen: „Jeder Discounter hat genauso verschiedene Zirkel und bietet hochwertige Geräte auf großen Flächen an. Worauf es heute ankommt, ist die richtige Qualifikation der Mitarbeiter, die aktiv zur Kundenbindung und der umfassenden Betreuung beitragen können. Unsere Mitarbeiter sind unser Alleinstellungsmerkmal, an dessen Verbesserung wir stetig arbeiten.“ Gemeinsam mit dem zweiten Standort in Tübingen, der 1999 eröffnet wurde, betreuen ca. 100 spezifisch qualifizierte Mitarbeiter über 4.000 Mitglieder. Und dieses Konzept gibt MAPET Recht. Unter anderem wurde das Unternehmen Anfang 2000 als bester Dienstleister Baden-Württembergs geehrt und vom Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen DSSV und seinem Fachmagazin „Fitness Management International“ aus über 7.000 Betrieben als „Anlage des Jahres 2013“ ausgezeichnet.

Seit dem Bestehen der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG, dem Schwesterunternehmen der BSA-Akademie, setzt Pettenkofer auch auf die Qualifikation von eigenen Studierenden direkt im Betrieb: „Das Studiensystem ist perfekt und genau auf die Bedürfnisse von Unternehmen im Fitness- und Gesundheitsbereich zugeschnitten. Wir qualifizieren unsere eigenen Fach- und Führungskräfte direkt im Unternehmen. Sie lernen von unseren erfahrenen Mitarbeitern und bringen dann das Erlernte aus dem Studium direkt gewinnbringend mit ein. Eine perfekte Kombination.“ Bisher hat MAPET in Kooperation mit der DHfPG bereits zahlreiche „Bachelor of Arts“ z. B. im Studiengang Fitnessökonomie ausgebildet und konnte viele nach Abschluss übernehmen. „Wir bilden ja selbst die Leute aus, und wenn es sich ergibt, dann übernehmen sie auch Bereichsleitungen. Denn sie haben genau die Kompetenzen, um uns weiter voran zu bringen.“ Auch Studierende im „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement hat das Unternehmen bereits beschäftigt, besonders auch, wenn es darum geht, Geschäftsfelder zu erweitern bzw. sich in verschiedenen Bereichen zu spezialisieren.

Auch in Zukunft Investition in Standort und Mitarbeiter geplant
Für MAPET ist es immer wichtig, nicht nur im Hinblick auf die aktuellen Trends der Fitness- und Gesundheitsbranche auf dem neuesten Stand zu sein. „Wir prüfen ständig neue Investitionen in unsere Infrastruktur, so haben wir erst vor wenigen Jahren den Sauna- und Wellnessbereich und im letzten Jahr die Böden der Trainingsflächen und die Ausstattung runderneuert.“ Auch wenn es um Expansion zu weiteren Standorten geht, ist MAPET stetig auf der Höhe: „Wir halten immer Ohren und Augen auf, wenn es geeignete Möglichkeiten für Erweiterungen gibt. Das ist alles kein Muss, aber wenn es passt, dann werden wir auch zuschlagen.“ Und was nie fehlen darf, ist die passende Qualifikation des eigenen Personals, um weiter Dienstleistungen auf dem höchsten Niveau anbieten zu können. Pettenkofer: „Das hat uns von Anfang ausgemacht und das wird es auch in Zukunft.“

Weitere Informationen

http://www.mapet.de/
Studiengänge der DHfPG
Lehrgänge der BSA-Akademie