Woher kommt eigentlich die 10.000-Schritte-Regel?

Früher benutzte man Schrittzähler, heute ist diese Funktion automatisch in der Smartwatch oder dem Fitnessarmband integriert. Doch woher kommt eigentlich die Empfehlung, 10.000 Schritte pro Tag zurückzulegen?

 

Woher kommt eigentlich die 10.000-Schritte-Regel?

Diese Zahl stammt nicht etwa von Ärzten*innen oder Sportwissenschaftlern*innen, sondern aus der Werbung. Die japanische Firma Yamasa brachte 1964 den "Manpo-kei" auf den Markt, den ersten transportablen Schrittzähler. Übersetzt bedeutet "Manpo-kei" der 10.000-Schritt-Messer – laut Hersteller sei diese Anzahl gesund und spreche für einen gesunden Lebensstil. Und obwohl diese Zahl nur willkürlich gewählt wurde, setzte sie sich durch.

Wie der SPIEGEL berichtete, könnten anderen Studien zufolge auch 6.000 - 8.000 Schritte pro Tag ausreichen, um einen vergleichbaren Effekt auf die Gesundheit zu erzielen. Zudem sage die Anzahl der Schritte allein nichts über die Intensität der Bewegung aus. Ein langer Spaziergang hat z. B. einen anderen Effekt als eine halbe Stunde Joggen, auch wenn die Schrittzahl gleich ist.

 

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