Mit den richtigen Bürosnacks länger fit bleiben

Um nach einem langen Tag im Büro abends noch Energie und Motivation fürs Training zu haben, bedarf es einer kleinen überlegten Essensauswahl.

 

Laut eines aktuellen Berichts von t3n liegt Schokolade mit 64 % auf Platz eins der weltweit beliebtesten Bürosnacks. Dabei sind Süßigkeiten am Arbeitsplatz häufig der Grund, warum man sich müde und schlapp fühlt.

Ein effektiver Weg starke Blutzuckerschwankungen über den Tag zu vermeiden, ist beispielsweise auf Süßigkeiten zu verzichten und stattdessen zu kleinen Obst- und Gemüseportionen zu greifen. Denn Schwankungen im Blutzucker führen leicht dazu, dass man sich eher müde und schlapp fühlt.

Auch wenn der Sommer fast vorbei ist, bieten sich vitaminreiche Früchte wie Erdbeeren, Mangos, Kiwi oder Wassermelone auf Joghurt als Snack an. Durch den hohen Wassergehalt der Früchte sinkt die Kalorienaufnahme, wir haben genügend Energie, um produktiv arbeiten zu können und dürfen guten Gewissens „zuschlagen“. Wer es herzhaft mag, kann sich Gemüsesnacks wie Radieschen, gewürfelter Kohlrabi, Paprikastreifen, Gurkenscheiben oder Cocktailtomaten mit etwas Salz und Pfeffer zubereiten.

Auch wenn Kaffee ein sehr gesundheitsförderliches Getränk ist, sollte man es im Tagesverlauf damit nicht übertreiben und versuchen, sich auf drei Tassen am Tag zu beschränken. Eine am Morgen, eine nach dem Mittagessen, um die Verdauung zu fördern und eine kurz vor der Fahrt zum Sport stellen sicher, dass man sich abends durch das Koffein nicht ausgebrannt und schlapp fühlt. Außerdem begünstigt Koffein den Fettabbau und erhöht die Stoffwechselrate, weshalb sich der Genuss von koffeinhaltigen Getränken rund um das Training lohnen kann.

 

Ein weiterer Tipp: Wer seine Tasche bereits gepackt im Auto oder Büro liegen hat, zieht sein Training eher durch, als der, der erst nach Hause fährt und sich dann nochmal zum Sport aufraffen muss.

 

Über die Autorin:

Christina Esser ist Ernährungsberaterin und Dozentin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement sowie Referentin der BSA-Akademie (www.dhfpg-bsa.de).