DHfPG/BSA-Akademie auf Infoveranstaltung zum Thema „BGM in Kommunalverwaltungen“

Die gesellschaftlichen Erwartungen an die öffentliche Verwaltung haben sich in den letzten Jahren zusehends verändert. Damit verändern sich ebenso die Anforderungen an die Menschen, die in der öffentlichen Verwaltung tätig sind. Hinzu kommen zukünftige Herausforderungen wie der demografische Wandel, anhaltende Haushaltskonsolidierungen höhere Transparenzanforderungen oder die Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber.

Dies geht aus den Ergebnissen des Zukunftspanels 2013 hervor, einer deutschlandweite Studie in der Behörden und Verwaltungen einer Bestandaufnahme unterzogen und Entwicklungsperspektiven untersucht wurden. Vor diesem Hintergrund gewinnt schließlich auch das Thema Gesundheit für die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung auf kommunaler Ebene immer mehr an Bedeutung.

Daher fand am 16. Juni im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien in Saarbrücken eine Veranstaltung zum Thema „BGM in Kommunalverwaltungen“ im Rahmen der Initiative „Das Saarland lebt gesund“ statt. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die saarländischen Kommunen die Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung ausreichend nutzen können und die Gesundheit der Beschäftigten gefördert und erhalten werden kann. Diesbezüglich sollten die Kommunen einerseits ein gemeinsames Verständnis für das Thema „BGM in Kommunalverwaltungen“ entwickeln und andererseits notwendige Informationen erhalten, wie sie letztlich auch von einem BGM profitieren können. In diesem Zusammenhang gab es insgesamt vier spannende und interessante Fachvorträge.

Als Redner fungierten dabei unter anderem Jens Brehm, Dozent an der DHfPG und Prof. Dr. Jörg Loth, von der IKK Südwest und Professor an der DHfPG. Während Jens Brehm in seinem Vortrag mögliche Strategien zur Förderung der Gesundheit und der Arbeitsfähigkeit in Kommunalverwaltungen vorstellte, referierte Prof. Dr. Loth über potenzielle  Möglichkeiten, mit denen die Krankenkassen die Kommunen bei der betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützen können.

Dass das Thema BGM nicht nur ein wichtiges Thema für Unternehmen und Betriebe ist, sondern auch die öffentliche Verwaltung auf kommunaler Ebene betrifft, zeigten nicht nur der gute Zuspruch der Veranstaltung, sondern auch die interessanten Gespräche und Diskussionen in den Pausen. Hinzu kam die Erkenntnis, dass aufgrund der unterschiedlichen Tätigkeitsfelder jeweils passgenaue und individuelle Lösungen entwickelt werden müssen, um auf die zukünftigen Herausforderungen reagieren und die Gesundheit der Beschäftigten nachhaltig fördern zu können.

Qualifiziertes Personal – mit DHfPG und BSA-Akademie
Die Bildungslösungen der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG und der BSA-Akademie sind exakt auf dieses Thema zugeschnitten. Mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ Gesundheitsmanagement sind Absolventen beispielsweise qualifiziert, eine Betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen mit eigenem betrieblichen Gesundheitsmanagement zu entwickeln.
Der Lehrgang „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“ der BSA-Akademie qualifiziert die Teilnehmer basierend auf einem sechsstufigen Prozessmodell, ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) für ein Unternehmen oder eine öffentliche Einrichtung zu entwickeln und nachhaltig in die Unternehmenskultur zu verankern.