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Dieser
Lehrgang qualifiziert Sie als Führungskraft zur Leitung von Bäderbetrieben
und bereitet inhaltlich auf die Prüfung „Gepr. Meister/in
für Bäderbetriebe" vor.
Markt mit Zukunft
Der Markt für Bäderbetriebe hat sich in den letzten Jahren
stark verändert. Kommunale wie private Bäder können nur
mit einer professionellen Leitung erfolgreich arbeiten. Zusätzlich
haben auch in anderen Bereichen wie z. B. (in) Hotels, Physiotherapiepraxen
oder Fitnessstudios großflächige Badelandschaften oder eigenständige
Bäder Einzug gehalten. Viele Kurbetriebe und Urlaubshotels positionieren
sich als „Wellnessanbieter“ und bieten Leistungen an, bei
denen das Medium Wasser eine entscheidende Rolle spielt. Durch den zunehmenden
Wettbewerb werden sich die Marktteilnehmer vom reinen
„Anbieter von Wasserflächen“ zum kundenorientierten Dienstleistungsunternehmen
entwickeln.
Mit dem Medium Wasser können schon heute unterschiedliche Zielgruppen
z. B. über die Bedürfnisse Spaß, Training und Erholung angesprochen
werden. Zusätzlich gewinnt eine gezielte Gesundheitsvorsorge zunehmend an
Bedeutung und kann als einer der Wachstumsmärkte der Zukunft für die
Bäderbranche angesehen werden.
Schon Kinder plantschen gerne im Wasser und
erhalten durch den Schwimmunterricht die notwendigen Fähigkeiten für
den sicheren Umgang mit diesem Medium. Schwimmen ist ein Trainingsprogramm für
den gesamten Körper, das bis ins hohe Alter betrieben werden kann. Für
eine gezielte Erholung und Entspannung werden z. B. Spaßbäder oder
Wellnesseinrichtungen immer mehr als „kleiner Urlaub zwischendurch“ genutzt.
Der Einsatz des Mediums Wasser zur gezielten Gesundheitsvorsorge eröffnet
darüber hinaus weitere Zielgruppen. Vielen älteren Menschen, Menschen
mit Gelenkproblemen oder mit Übergewicht fällt ein Sportprogramm im
Wasser deutlich leichter als an Land. Somit gewinnt
„Wasser“ einen immer wichtigeren Stellenwert im Bereich des gesundheitsorientierten
Trainings. In vielen Ländern wie z. B. der Schweiz ist dieser Trend schon
länger erkennbar. Hier finden sich z. B. auch viele Fitnessanlagen, die
ganz gezielt das Medium Wasser in der Prävention und im Gesundheitstraining
einsetzen. Dieser Trend wird sich durch die demografische Entwicklung und durch
die hohe Akzeptanz des Mediums Wasser gerade bei älteren Zielgruppen noch
verstärken.
Um den Betrieb eines Bades und der dazugehörigen technischen
Anlagen sicher zu stellen werden Fachleute benötigt, die sowohl den Badebetrieb
als auch die Bädertechnik
überwachen und den Gesamtbetrieb leiten.
Die Tätigkeitsfelder
Fachleute in Bäderanlagen leiten und überwachen den Badebetrieb,
sind für die technischen Einrichtungen verantwortlich, leiten die
Ausbildung von Nachwuchskräften und führen das Personal. Sie
optimieren die Abläufe und den Kundenservice. Zusätzlich beteiligen
sie sich an Marketingkonzepten, Werbemaßnahmen und der Öffentlichkeitsarbeit.
Sie erteilen Schwimmunterricht und sorgen durch ihre Kenntnisse in Rettung
und Erster Hilfe für die Sicherheit der Badegäste.
Sie können
sowohl in kommunalen Frei- und Hallenbädern als auch in privatwirtschaftlichen
(Spaß-)Bädern tätig werden. Weitere Bereiche wie Hotels,
Kureinrichtungen, Krankenhäuser, medizinische Badeeinrichtungen
oder Fitness- und Wellnessclubs mit großzügigen Schwimmbereichen
bieten zusätzliche Tätigkeitsfelder.
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